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Pilot life bei HHA

Wir freuen uns, heute einen Erfahrungsbericht eines unserer Absolventen zu teilen, um einen Einblick in das Leben eines HHA Schülers und Fluglehrers zu gewähren.

Mein Name ist Dominik Beiwinkler und ich war von Mai 2015 bis Mai 2019 bei der Hillsboro Heli Academy - zuerst in Ausbildung, dann als Fluglehrer. Ausgewählt habe ich die Schule in Oregon hauptsächlich weil diese eine der wenigen Schulen in den USA ist, die das F1 Visum für die Pilotenausbildung anbieten. Dieses Visum ermöglicht einem nach der Ausbildung für bis zu knapp 2 Jahren als Pilot in den USA zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln. Das Visum zusammen mit dem Professional Pilot Program, in welchem man vom Beginner mehrere Stages durchläuft um am Ende der Ausbildung die Fluglehrer-Lizenz in der Hand zu halten, bieten die besten Voraussetzungen um erfolgreich in den ersten Job einzusteigen.


Schon bei meiner Ankunft am Flughafen in Portland hat mich mein Instructor empfangen und mir bei der ersten Orientierung im fremden Land geholfen. Ich war noch nie zuvor in den USA, aber dank meinem Instructor und den anderen Schülern, die ebenfalls sehr hilfsbereit waren, fiel mir die Eingewöhnung sehr leicht. Die hohe Professionalität und Hilfsbereitschaft aller Mitarbeiter habe ich sehr geschätzt.

Hast du eine Frage oder benötigst Hilfe? Einfach irgendjemanden Fragen und sofort wird einem weiter geholfen. Ich habe für

mein gesamtes Training etwas länger als die normalen 12 Monate gebraucht, weil ich die Gelegenheit genutzt habe um das Land zu erkunden. Ich konnte während der Ausbildung Orte wie Seattle, Los Angeles, Yellowstone, Las Vegas und San Francisco besuchen und kann nur jedem empfehlen etwas zu reisen. Auch war es kein Problem über Weihnachten meine Familie in Deutschland zu besuchen.

Der Troutdale Flugplatz war für mich der perfekte Ausgangspunkt für Trainingsflüge mit dem Helikopter. Es ist genug Platz um sich den Luftraum und die Trainingsflächen mit anderen Schülern zu teilen und ruhig genug um mit der Kommunikation anfangs nicht überfordert zu werden. Nachdem ich die Basics gelernt hatte, war ich dann auch bereit zu größeren Flughäfen sowie in die Berge für Aussenlandungen zu fliegen. Bei jedem Flug fand mein Instructor eine neue Herausforderung für mich, jedoch konnte ich mich immer darauf verlassen, dass er auf unsere Sicherheit achtet. Vor jedem Flug wurde über mögliche Risiken sowie Methoden zur Vermeidung dieser gesprochen.


Nachdem ich meine Prüfung zum Fluglehrer erfolgreich abgeschlossen hatte, hieß es Bewerbungen schreiben und einen Job suchen. Auch hierbei konnte ich auf die Unterstützung von HHA zählen. Die Flugschule hat mich nach einem erfolgreichen Interview und Probeflug direkt als Fluglehrer angestellt. In der Arbeitsphase des F1 Visums konnte ich knapp 1200 Flugstunden sammeln.

Obwohl die Anzahl der Flugstunden wichtig für den folgenden Job ist, zählt auch der Inhalt dieser Flüge. Als Instructor ist somit das Lernen noch lange nicht beendet. Ich habe viel mehr über den Helikopter, dessen und meine Grenzen sowie die äußeren Faktoren wie Wetter und Gelände gelernt als in anderen Einsteigerjobs. Auch konnte ich als Instructor Notmaneuver festigen und mein Sicherheitsbewusstsein vertiefen. Hierdurch bekam ich mehr Vertrauen in mein eigenes Können und das Treffen von Entscheidungen. Wichtig ist außerdem das gute Verhältnis unter den Kollegen und mit den Schülern. Oft trifft man sich am Abend zum Grillen oder Bowlen oder organisiert gemeinsam einen Ausflug zum Strand - gerne auch mit dem Helikopter! Somit fällt es auch leicht Kontakte zu knüpfen und bei der Menge an Piloten, die bei HHA in Ausbildung sind oder waren, läuft man auch überall auf der Welt einem HHA Piloten über den Weg. Und wer weis, vielleicht ist dein Instruktor oder sogar dein Mitschüler später mal dein Chef!


Obwohl meine Arbeitsphase im Mai 2019 abgeschlossen war und ich dann zurück nach Europa kam, habe ich immer noch Kontakt zu meinen Freunden in den USA und bekomme immer noch Unterstützung von meinen Instruktoren. Nun bin ich gerade dabei die europäische Theorie zu lernen um dann die Prüfung zur europäischen Berufspilotenlizenz abzuschließen. Dank den wertvollen Erfahrungen und den vielen Kontakten, die ich bei Hillsboro Heli Academy gemacht habe, sehe ich meine Chancen nun erhöht, meinen nächsten Job in Europa zu bekommen.

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